Turnringe hängen frei an zwei Gurten. Das ist ihr Reiz: Die Ringe bewegen sich mit deinen Händen und zwingen den Körper, jede Position aktiv zu stabilisieren. So trainierst du Schultern, Arme und Rumpf intensiver als an einer festen Stange.
Aufbau und Befestigung
Zu einem Set gehören zwei Ringe und zwei Gurte mit Schnallen oder Karabinern. Die Gurte werden an einer stabilen Stange, einem Balken oder einem Ast befestigt. Die Höhe stellst du über die Schnalle ein. Wichtig ist, dass die Aufhängung die Last sicher trägt; prüfe die Herstellerangabe zur Tragkraft und den Zustand der Gurte vor jedem Training.
Welche Übungen funktionieren?
- Klimmzüge und Rudern in unterschiedlicher Höhe
- Dips, die auf Ringen deutlich anspruchsvoller sind
- Liegestütze mit instabilen Händen
- Haltepositionen wie L-Sit oder Front Lever
Material und Größe
Holzringe liegen angenehm in der Hand und nehmen Schweiß auf. Kunststoffringe sind pflegeleichter und wetterbeständiger. Der Innendurchmesser entscheidet darüber, wie gut du greifen kannst; probiere im Zweifel verschiedene Varianten aus.
Ringe für Einsteiger und Fortgeschrittene stellen wir bei den Turnringen im Vergleich vor. Wie du damit ins Training startest, zeigt der Beitrag zu Calisthenics für Anfänger.
Verwandte Begriffe
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