Der erste Klimmzug ist keine Frage von Talent, sondern von Kraft im Verhältnis zum Körpergewicht. Bei jeder Wiederholung hebst du deinen ganzen Körper. Deshalb brauchst du einen Plan, der Hängekraft, Rückenkraft und Armkraft Schritt für Schritt aufbaut. Dieser Ratgeber führt dich in sechs Schritten dorthin: vom ersten Hängen bis zu Teilwiederholungen, die in den vollen Klimmzug übergehen.
Als Gerät genügt am Anfang eine stabile Stange. Welche in deinen Rahmen passt, zeigt der Vergleich der Klimmzugstangen für den Türrahmen. Für die unterstützten Varianten in den späteren Schritten brauchst du zusätzlich ein Widerstandsband. Eine Übersicht findest du bei den Klimmzugbändern im Vergleich.
Warum ist der erste Klimmzug so schwer?
Beim Klimmzug zählt die Kraft im Verhältnis zu deinem Körpergewicht. Je mehr du wiegst, desto schwerer wird jede Wiederholung. Dazu kommt, dass der Klimmzug mehrere Muskelgruppen gleichzeitig verlangt: den Rücken zum Ziehen, die Arme zum Beugen, die Unterarme zum Halten und den Rumpf zum Stabilisieren. Fällt ein Glied der Kette zurück, bleibt die Bewegung stecken.
Deshalb funktioniert die Progression über Teilaufgaben besser als der Versuch, jeden Tag bis zum Scheitern zu ziehen. Du trainierst die schwächsten Glieder getrennt, also Griff, Schulterblatt, Rücken und Arme, und setzt sie danach zusammen. Genau darauf baut der Aufbau dieses Ratgebers auf.
Welche Voraussetzungen brauchst du für den Start?
Du brauchst keine besondere Vorerfahrung. Du brauchst aber ein sicheres Setup, sonst endet das Training, bevor es beginnt.
- Eine Stange, die sicher sitzt und für dein Körpergewicht ausgelegt ist (Tragkraft immer laut Hersteller prüfen).
- Genug Platz: Beim Hochziehen darf dein Kopf nirgends anstoßen, beim Absenken dürfen die Füße den Boden nicht berühren, ohne dass du es willst.
- Ein Stuhl oder eine Box, damit du ohne Sprung in die Startposition kommst.
- Ein Widerstandsband für die unterstützten Wiederholungen.
- Zwei Minuten Aufwärmen: Schulterkreisen, Armkreisen, ein paar leichte Rudern- oder Liegestütz-Wiederholungen.
Selbsttest: Bist du bereit für die Progression?
Mit zwei einfachen Selbsttests findest du heraus, wo du startest. Die Richtwerte stammen von uns als Redaktion und sind keine wissenschaftlichen Normwerte. Sie dienen nur der Orientierung.
| Selbsttest | Richtwert für den Einstieg | Wenn du ihn nicht erreichst |
|---|---|---|
| Dead Hang: frei an der Stange hängen, Arme gestreckt | 20 bis 30 Sekunden am Stück | Starte mit Schritt 1 und baue die Hängezeit auf. |
| Rudern am niedrigen Griff (Körper gestreckt, Brust zur Stange ziehen) | 8 bis 10 saubere Wiederholungen | Trainiere zuerst Rudern in leichterer Variante, etwa mit angewinkelten Beinen. |
| Scapula Pull (Schulterblätter im Hang nach unten ziehen) | 8 Wiederholungen mit Pause oben | Übe die Bewegung ohne Tempo, mit weniger Wiederholungen. |
Erreichst du alle Richtwerte, kannst du direkt bei den negativen Klimmzügen einsteigen. Mehr zur Hängekraft findest du im Ratgeber zum Dead Hang.
Passende Ausrüstung
Eine Türrahmen-Stange und ein Set Widerstandsbänder decken die ersten Schritte ab.

Sportneer Türrahmen-Klimmzugstange
- Spannbreite 75–94 cm laut Hersteller
- Doppelte Auswurfsicherung
- Montage ohne Schrauben

PULLUP & DIP Bänder-Set 4-teilig
- 4 Stärken von 4 bis 54 kg
- Türanker und Tasche enthalten
- Naturlatex, laut Hersteller reißfest
Die Progression in 6 Schritten
Die Schritte bauen aufeinander auf. Im 4-Wochen-Plan unten trainierst du sie parallel, mit wachsender Schwierigkeit. Welche Muskeln dabei arbeiten, erklärt der Ratgeber Klimmzüge: Welche Muskeln werden trainiert?.
Schritt 1: Hängen (Dead Hang)
Beim Dead Hang hängst du mit gestreckten Armen an der Stange. Das trainiert die Griffkraft und gewöhnt Schultern und Unterarme an das Körpergewicht. Ohne ausreichende Griffkraft scheitert der Klimmzug oft an den Händen, nicht am Rücken.
- Greife die Stange etwa schulterbreit im Obergriff.
- Halte die Schultern leicht aktiv, statt sie bis zu den Ohren hochsacken zu lassen.
- Ziel: 3 Sätze mit 15 bis 30 Sekunden, 60 bis 90 Sekunden Pause.
Man unterscheidet passives Hängen mit entspannten Schultern und aktives Hängen mit leicht nach unten gezogenen Schultern. Für den Klimmzug übst du vor allem das aktive Hängen, weil der Klimmzug aus dieser Position startet. Schaffst du anfangs keine 15 Sekunden, trainiere mehrere kurze Sätze, statt dich bis zum Absturz festzuhalten. Trockene Hände und eine saubere Stange helfen dem Griff.
Schritt 2: Scapula Pulls
Beim Scapula Pull bleiben die Arme gestreckt. Du ziehst nur die Schulterblätter nach unten, sodass sich dein Körper ein paar Zentimeter hebt. Die Übung bringt dir den Bewegungsstart bei: Der Klimmzug beginnt im Schulterblatt, nicht im Arm. Die Muskelaktivität zu Beginn der Bewegung geht laut einer EMG-Studie von Youdas und Kollegen vom unteren Trapezmuskel und der Brustmuskulatur aus, bevor Bizeps und Latissimus die Bewegung vollenden.
- Aus dem Hang die Schulterblätter nach unten und leicht zusammen ziehen.
- Eine Sekunde oben halten, dann kontrolliert zurück in den Hang.
- Ziel: 3 Sätze mit 6 bis 10 Wiederholungen.
Die Arme bleiben bei dieser Übung gestreckt. Beugst du sie, machst du schon einen kleinen Klimmzug, und das ist hier nicht das Ziel. Halte den Nacken lang und hebe das Kinn nicht an. Ein kurzes Video von der Seite zeigt dir schnell, ob sich dein Körper nur wenige Zentimeter bewegt und die Bewegung wirklich aus den Schulterblättern kommt.
Schritt 3: Rudern für die Rückenkraft
Rudern ist die zugfreundliche Basis. Du ziehst im Liegen oder Schräghang deine Brust zu einer niedrigen Stange, einem Tisch oder Ringen. Dadurch trainierst du dieselben Zugmuskeln mit weniger Last. Je flacher dein Körper liegt, desto schwerer wird die Übung. Weitere Varianten findest du bei den Übungen mit der Klimmzugstange.
- Körper gerade halten, Gesäß nicht absacken lassen.
- Brust zur Stange ziehen, Schulterblätter am Ende zusammenführen.
- Ziel: 3 Sätze mit 8 bis 12 Wiederholungen. Schaffst du 12, mache den Körperwinkel flacher.
Zu Hause brauchst du dafür eine niedrige Stange, Ringe oder einen Gurt. Wichtig ist ein sicherer Aufbau, der dein Körpergewicht ohne Wackeln trägt. Improvisiere nicht mit Möbeln, die verrutschen oder kippen können.
Schritt 4: Negative Klimmzüge
Beim negativen Klimmzug startest du oben, mit dem Kinn über der Stange, und senkst dich langsam ab. Das ist der direkteste Weg, Kraft im Klimmzug-Bewegungsmuster aufzubauen. In der Absenkphase kannst du mehr Last kontrollieren als in der Hochphase. Passend dazu zeigt eine EMG-Studie von Dickie und Kollegen, dass Bizeps, Armspeichenmuskel und Brustmuskel in der Hochphase signifikant stärker aktiv sind als in der Absenkphase. Eine Übersichtsarbeit von Roig und Kollegen kommt zu dem Ergebnis, dass exzentrisches Training bei höherer Intensität größere Kraftzuwächse bringen kann als rein konzentrisches Training.
Technik, Tempo und Satzschema erklärt der Ratgeber Negative Klimmzüge: Technik, Trainingsplan und typische Fehler. Als Richtwert gilt: 3 bis 5 Sekunden pro Absenken, 3 Sätze mit 2 bis 5 Wiederholungen.
Schritt 5: Klimmzüge mit Band
Das Band nimmt dir einen Teil des Gewichts ab und hilft vor allem im unteren Bereich der Bewegung, wo der Klimmzug am schwersten startet. Dort ist das Band am stärksten gedehnt. Oben, wo du am stärksten bist, hilft es kaum noch. So übst du den ganzen Bewegungsweg, bevor du ihn allein schaffst. Details, Aufhängung und Auswahl stehen im Ratgeber Klimmzüge mit Band.
Die Hersteller geben für ihre Bänder einen Unterstützungsbereich an. Bei einem verbreiteten 4er-Set sind das laut Hersteller:
| Bandstärke | Farbe | Angabe laut Hersteller |
|---|---|---|
| Extra Light | Rot | 4 bis 12 kg |
| Light | Schwarz | 7 bis 24 kg |
| Medium | Blau | 16 bis 36 kg |
| Strong | Grün | 23 bis 54 kg |
Befestige das Band mit einer Schlaufe an der Stange und setze Fuß oder Knie in die untere Schlaufe. Beides funktioniert, entscheidend ist, dass das Band nicht abrutscht und nicht an scharfen Kanten scheuert. Kontrolliere es vor jedem Einsatz auf Risse und Dehnungsstellen, denn ein gerissenes Band schnellt zurück.
Schritt 6: Teilwiederholungen und der erste volle Klimmzug
Jetzt baust du den Bewegungsweg von beiden Enden aus. Beginne unten im Hang und ziehe dich so weit hoch, wie du kommst. Halte die Endposition kurz. Alternativ startest du oben auf einer Box und löst dich langsam nach unten. Mit der Zeit wird der Weg, den du allein schaffst, länger.
- Ziehe dich an der Stange so weit wie möglich hoch, auch wenn es nur ein Viertel ist.
- Halte die Position oben ein bis zwei Sekunden, wenn du sie erreichst.
- Probiere nach dem Aufwärmen einen Versuch für einen vollen Klimmzug, solange du noch frisch bist.
Beim Übergang hilft dir der richtige Griff. Viele Einsteiger kommen im Untergriff leichter nach oben, weil der Bizeps stärker mithilft. In der Studie von Youdas und Kollegen war der Bizeps im Untergriff (Chin-up) signifikant stärker aktiv als im Obergriff. Mehr zu den Varianten findest du bei den Klimmzug-Griffarten im Überblick.
4-Wochen-Plan für den ersten Klimmzug
Der Plan sieht drei Einheiten pro Woche vor, zum Beispiel Montag, Mittwoch und Freitag. Für Einsteiger empfiehlt der Positionsstand des American College of Sports Medicine ein Training an zwei bis drei Tagen pro Woche. Die Zahlen unten sind Richtwerte der Redaktion. Zwischen den Sätzen pausierst du 60 bis 120 Sekunden.
| Woche | Dead Hang | Scapula Pulls | Rudern | Negativ / Band |
|---|---|---|---|---|
| 1 | 3 × 15 bis 20 s | 3 × 6 | 3 × 8 | 2 × 2 negative Klimmzüge, 3 s absenken |
| 2 | 3 × 20 bis 30 s | 3 × 8 | 3 × 10 | 3 × 3 negative Klimmzüge, 4 s absenken |
| 3 | 3 × 30 s | 3 × 10 | 3 × 10, flacherer Winkel | 3 × 4 negative Klimmzüge, 5 s absenken, dazu 2 × 3 mit Band |
| 4 | 2 × 30 s | 2 × 8 | 3 × 8 bis 10, flacherer Winkel | 3 × 3 negative Klimmzüge, 5 s absenken, 3 × 3 bis 5 mit Band, zu Beginn ein Versuch ohne Band |
Schaffst du eine Woche nicht, wiederhole sie. Fortschritt in der Kraft verläuft nicht linear, und eine zweite Runde mit denselben Zahlen ist kein Rückschritt. Wenn du danach einen Plan für mehr Wiederholungen suchst, hilft der Klimmzug-Trainingsplan.
Fortschritt messen und richtig erholen
Ein einfaches Trainingsprotokoll macht Fortschritt sichtbar. Notiere Datum, Übung, Sätze, Wiederholungen, Bandstärke und wie sich die Einheit angefühlt hat. Steigere immer nur eine Stellschraube auf einmal: erst die Wiederholungen, dann die Dauer der Absenkphase, dann ein dünneres Band.
- Zwischen zwei Einheiten liegt mindestens ein Ruhetag, damit sich Muskeln und Sehnen anpassen können.
- Eine Eingewöhnung von ein bis zwei Wochen ist normal, besonders bei negativen Klimmzügen.
- Gehen Schmerzen über normalen Muskelkater hinaus, pausiere und lass die Ursache ärztlich abklären.
- Ausreichend Schlaf und eine ausgewogene Ernährung unterstützen die Erholung.
Eine Metaanalyse von Schoenfeld und Kollegen sieht Vorteile, wenn eine Muskelgruppe mindestens zweimal pro Woche trainiert wird. Drei Einheiten mit Ruhetagen dazwischen erfüllen diesen Rahmen.
So sieht eine Einheit aus
Eine Einheit dauert etwa 30 bis 40 Minuten. Die Reihenfolge ist wichtig: Zuerst kommen die Übungen, bei denen du frisch sein musst, zuletzt die Hängeübungen, die den Griff ermüden.
- Aufwärmen (3 Minuten). Schulter- und Armkreisen, ein paar leichte Rudern-Wiederholungen.
- Scapula Pulls. Sie wecken die Schulterblätter auf.
- Negative Klimmzüge oder Band. Das ist der Hauptteil, hier brauchst du Kraft und Konzentration.
- Rudern. Es baut Rückenkraft mit geringerer Last auf.
- Dead Hang. Er schließt die Einheit ab, wenn der Griff müde sein darf.
Häufige Fehler beim Klimmzüge lernen
- Schwung statt Kraft: Wer mit den Beinen pendelt, übt Schwung, nicht den Klimmzug.
- Zu kleiner Bewegungsweg: Halbe Wiederholungen sind in Schritt 6 gewollt, später nicht.
- Schultern zu den Ohren: Im Hang und beim Absenken sollten die Schultern nicht passiv hochsacken.
- Zu viel auf einmal: Wer täglich bis zur Erschöpfung trainiert, kommt nicht voran. Muskeln brauchen Erholung.
- Falsches Band: Ein zu starkes Band nimmt dir so viel ab, dass kein Trainingsreiz bleibt.
- Kein Aufwärmen und keine Kontrolle der Stange vor dem Training.
Die meisten Fehler lassen sich vermeiden, wenn du Qualität vor Wiederholungszahl stellst. Eine saubere Wiederholung bringt mehr als fünf wackelige.
Was kommt nach dem ersten Klimmzug?
Dann zählt die Wiederholungszahl. Eine Orientierung dazu gibt der Ratgeber Wie viele Klimmzüge sind normal?. Fehlt dir die passende Übung für schlechte Tage, zeigen die Klimmzug-Alternativen, wie du Zugkraft anders trainierst. Wer noch weiter will, findet im Ratgeber zum Muscle-up den nächsten großen Schritt.
Häufige Fragen
Wie lange dauert es, bis ich den ersten Klimmzug schaffe?
Das hängt von Körpergewicht, Ausgangskraft und Regelmäßigkeit ab, deshalb gibt es keine feste Zeitangabe. Der 4-Wochen-Plan ist ein Einstieg. Schaffst du am Ende noch keinen vollen Klimmzug, wiederhole die dritte und vierte Woche mit etwas mehr Wiederholungen. Wichtig ist, dass du dich von Einheit zu Einheit steigerst.
Können Frauen Klimmzüge lernen?
Ja, der Weg ist derselbe. Frauen haben im Schnitt weniger Muskelmasse im Oberkörper: In einer MRT-Studie an 468 Erwachsenen lag der Unterschied zwischen den Geschlechtern im Oberkörper bei rund 40 Prozent, im Unterkörper bei rund 33 Prozent. Das heißt nicht, dass es nicht geht. Es spricht dafür, die Schritte mit Band, Rudern und negativen Klimmzügen geduldig aufzubauen.
Wie viel Körpergewicht ist zu viel für Klimmzüge?
Eine feste Grenze gibt es nicht. Je mehr Körpergewicht du hebst, desto größer die Last. Dann lohnt es sich, länger mit Rudern, Hängen, Band und negativen Klimmzügen zu arbeiten. Der Vergleich von Latzug und Klimmzug im Ratgeber <a href="/vergleich/latzug-vs-klimmzug/">Latzug vs. Klimmzug</a> zeigt, wie sich Zugkraft am Gerät aufbauen lässt.
Wie oft pro Woche sollte ich Klimmzüge trainieren?
Für Einsteiger empfiehlt der Positionsstand des American College of Sports Medicine zwei bis drei Trainingstage pro Woche. Eine Metaanalyse zur Trainingshäufigkeit sieht Vorteile, wenn eine Muskelgruppe mindestens zweimal pro Woche trainiert wird. Drei Einheiten mit je einem Ruhetag dazwischen passen gut zum Plan.
Reicht eine Türrahmen-Stange für den Anfang?
Ja, wenn sie sicher im Rahmen sitzt und zu deinem Körpergewicht passt. Prüfe die Spannbreite laut Hersteller gegen die Breite deines Türrahmens. Wie du das genau machst, erklärt der Ratgeber <a href="/kaufberatung/klimmzugstange-tuerrahmen-passt/">Welche Klimmzugstange passt in meinen Türrahmen?</a>.
Ist Muskelkater nach dem Training normal?
Besonders nach negativen Klimmzügen ist Muskelkater in Bizeps und Rücken üblich, weil die Absenkphase die Muskeln stark fordert. Plane zwischen den Einheiten mindestens einen Ruhetag ein. Tipps dazu findest du im Ratgeber <a href="/magazin/ernaehrung-regeneration/muskelkater-klimmzuege/">Muskelkater nach Klimmzügen</a>.
Quellen
- Youdas JW et al. (2010): Surface electromyographic activation patterns and elbow joint motion during a pull-up, chin-up, or perfect-pullup rotational exercise. Journal of Strength and Conditioning Research
- Dickie JA et al. (2017): Electromyographic analysis of muscle activation during pull-up variations. Journal of Electromyography and Kinesiology
- Roig M et al. (2009): The effects of eccentric versus concentric resistance training on muscle strength and mass in healthy adults. British Journal of Sports Medicine
- American College of Sports Medicine (2009): Progression models in resistance training for healthy adults. Medicine and Science in Sports and Exercise
- Schoenfeld BJ et al. (2016): Effects of resistance training frequency on measures of muscle hypertrophy. Sports Medicine
- Janssen I et al. (2000): Skeletal muscle mass and distribution in 468 men and women aged 18-88 yr. Journal of Applied Physiology
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