Beim Kipping nutzt du einen rhythmischen Schwung aus Hüfte und Beinen. Du pendelst nach vorn und hinten, ziehst am Umkehrpunkt und trägst den Schwung nach oben. Bekannt ist die Technik aus dem CrossFit und dem Gerätturnen, wo sie zur Vorbereitung weiterer Elemente dient.
Streng oder mit Schwung?
- Strenger Klimmzug: Der Körper bleibt ruhig, die Muskeln leisten die gesamte Arbeit.
- Kipping: Der Schwung unterstützt die Bewegung, häufig sind mehr Wiederholungen möglich.
Der Bewegungsablauf unterscheidet sich also vom klassischen Klimmzug. Das macht Kipping nicht besser oder schlechter, es ist eine andere Fertigkeit mit eigenem Zweck, etwa beim Muscle-up.
Voraussetzungen und Risiken
Kipping braucht Platz nach vorn und hinten sowie eine Stange, die den Schwung sicher aushält. Das ist in einem Türrahmen oder bei niedriger Decke selten gegeben. Schultern und Rumpf müssen die Pendelbewegung stabilisieren können, sonst wirken starke Kräfte auf die Gelenke. Mache zuerst strenge Klimmzüge und beherrsche den aktiven Hang, bevor du Kipping übst.
Gerät und Umgebung
Eine fest verankerte Reck- oder Wandstange mit Freiraum ist besser geeignet als eine Klemmlösung. Passende Geräte zeigt unsere Bestenliste der Reckstangen. Wie du sicher zu mehr Klimmzügen kommst, beschreibt der Ratgeber Klimmzüge lernen. Bei Schmerzen oder Vorerkrankungen ärztlich abklären; dieser Ratgeber ersetzt keine medizinische Beratung.
Verwandte Begriffe
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