Definition in der Praxis
Ein enger Griff liegt, wenn deine Hände näher beieinander sind als die Schultern. Er wird sowohl im Untergriff als auch im Neutralgriff genutzt. Im Obergriff fühlt er sich für viele unnatürlicher an.
Auswirkungen
Mit schmalem Griff müssen die Arme einen längeren Weg zurücklegen. Der Bizeps und der Brachialis arbeiten deutlicher mit, der Latissimus bleibt trotzdem wichtig. Für manche ist die Variante leichter, weil die Arme günstiger zum Körper stehen. Andere spüren die Handgelenke schneller.
Vergleich mit dem breiten Griff
- Enger Griff: längerer Weg, mehr Armbeteiligung, oft angenehmer für Einsteiger im Untergriff.
- Breiter Griff: kürzerer Weg, mehr Betonung des Rückens, höhere Anforderung an die Schulterbeweglichkeit.
Einsatz im Plan
Nutze den engen Griff als Abwechslung, nicht als einziges Muster. Beginne mit wenigen Sätzen und achte darauf, dass die Schultern nicht nach vorn rollen. Wird es an Ellenbogen oder Handgelenken unangenehm, wähle eine andere Griffbreite. Ein bewusstes Wechseln der Griffweite von Einheit zu Einheit sorgt für Abwechslung und verteilt die Belastung auf verschiedene Strukturen.
Ein enger oder paralleler Griff gelingt besonders gut an Geräten mit festen Griffen. Passende Modelle zeigt unsere Übersicht der Power Tower. Eine Einführung in die Griffbreiten bietet der Ratgeber Klimmzug-Griffarten.
Verwandte Begriffe
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