Von einem breiten Griff sprichst du, wenn deine Hände deutlich weiter auseinanderliegen als die Schultern. Er ist vor allem im Obergriff verbreitet und wird oft mit dem Ziel gewählt, den Rücken stärker zu fordern.
Was sich verändert
- Der Weg nach oben wird kürzer, weil die Ellenbogen weiter außen bleiben.
- Die Schultern arbeiten in einer anderen Stellung, die Beweglichkeit verlangt.
- Der Latissimus gewinnt an Gewicht, der Bizeps tritt etwas zurück.
- Insgesamt gelingen vielen weniger Wiederholungen als bei mittlerer Griffweite.
Wie breit ist breit?
Eine feste Zahl gibt es nicht. Als Orientierung dient dein Körper: Wenn die Schultern unangenehm gedehnt werden oder die Ellenbogen nicht mehr unter die Hände kommen, ist der Griff zu weit. Steigere die Breite behutsam und achte auf einen aktiven Hang.
Voraussetzung am Gerät
Ein breiter Griff braucht eine Stange, die lang genug ist und links und rechts ausreichend Platz lässt. Bei Türrahmenstangen ist die Breite durch die Tür begrenzt, bei Wandstangen oft deutlich größer, siehe auch den Eintrag zur Spannbreite. Wenn du Schulterprobleme hast, sprich vor einem breiten Griff mit einer Fachperson.
Stangen mit langen Griffzonen zeigt unsere Bestenliste für Wand-Klimmzugstangen. Wie sich die Griffweite auf Muskeln und Technik auswirkt, erklärt der Ratgeber Klimmzug-Griffarten.
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