Was ein Dead Hang ist
Beim Dead Hang hängst du einfach an der Stange. Die Arme sind gestreckt, die Schultern hängen locker, die Beine bleiben unten oder werden leicht angewinkelt. Der Name stammt vom englischen dead, tot, weil die Muskeln nicht aktiv ziehen.
Wozu das Hängen dient
- Es trainiert die Griffkraft und die Unterarmmuskulatur.
- Du gewöhnst dich an die Stange und an das eigene Körpergewicht.
- Es ist ein ruhiger Einstieg, bevor du Zugübungen versuchst.
Passiv und aktiv
Beim passiven Hang sinken die Schultern nach oben zu den Ohren. Beim aktiven Hang ziehst du die Schulterblätter leicht nach unten, ohne die Arme zu beugen. Diese Vorspannung brauchst du später beim Klimmzug, sie wird mit dem Scapula Pull geübt.
Tipps für den Einstieg
Beginne mit kurzen Intervallen und steigere die Dauer langsam. Wenn die Hände vorzeitig aufgeben, kannst du die Füße mit einem Hocker abstützen. Viele nutzen Dead Hangs auch als Ausgleich nach langem Sitzen. Ob das bei dir sinnvoll ist, hängt von Beschwerden und Beweglichkeit ab. Hänge nicht länger, als du dich sicher fühlst, und lass Schulterprobleme vorher abklären.
Für diese Übung reicht oft schon eine solide Türrahmenstange, wie unsere Bestenliste Türrahmen-Klimmzugstangen zeigt. Mehr Ideen liefert der Ratgeber Dead Hang. Bei Schmerzen oder Vorerkrankungen ärztlich abklären; dieser Ratgeber ersetzt keine medizinische Beratung.
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