Chin-up in einem Satz
Beim Chin-up greifst du die Stange im Untergriff, etwa in Schulterbreite, und ziehst das Kinn über die Stange. Der englische Name verweist genau darauf: chin heißt Kinn.
Chin-up oder Pull-up?
Der wichtigste Unterschied liegt in der Handstellung. Im Untergriff steht der Oberarm anders zum Körper, und der Bizeps kann seine Stärke besser einbringen. Viele Menschen empfinden das Chin-up deshalb als etwas leichter. Der Latissimus bleibt dennoch ein zentraler Muskel, ebenso wie Brachialis, Trapezius und Rumpf.
- Handflächen zeigen zum Gesicht
- Griffweite etwa schulterbreit, oft etwas enger
- Ellenbogen führen nach unten und leicht nach vorn
- Absenken bis in den fast gestreckten Hang
Wofür das Chin-up sinnvoll ist
Gerade Einsteiger beginnen oft mit dem Untergriff, weil sich die ersten Wiederholungen eher erreichen lassen. Später kannst du zum Pull-up wechseln oder beide Varianten im Training abwechseln. Achte darauf, dass die Ellenbogen und Handgelenke dabei entspannt bleiben. Treten Beschwerden an Ellenbogen oder Schultern auf, lass sie abklären, statt sie wegzutrainieren.
Für Chin-ups zu Hause brauchst du eine Stange, die dein Gewicht sicher trägt und genug Platz zum Hochziehen bietet. Modelle dafür stehen in unserer Bestenliste der Klimmzugstangen. Wie sich Unter-, Ober- und Neutralgriff unterscheiden, erklärt der Ratgeber Klimmzug-Griffarten im Überblick.
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