Liegestützgriffe sind Griffe zum Draufstellen. Sie haben meist einen kleinen Sockel und einen Handgriff in Faustform. Du setzt sie auf den Boden und stützt dich darauf ab. Das erhöht die Bewegungstiefe beim Liegestütz und entlastet die Handgelenke, weil sie nicht abgeknickt sind.
Unterschied zu Parallettes
Parallettes sind höher und breiter, mit längeren Holmen und meist stabileren Füßen. Liegestützgriffe sind niedriger und kompakter. Sie eignen sich vor allem für klassische und erschwerte Liegestütze. Für Haltepositionen wie L-Sit sind Parallettes die bessere Wahl.
Sinnvoll im Trainingsplan
- Als Ergänzung zur Klimmzugstange, damit der Brust- und Schulterbereich nicht zu kurz kommt.
- Als Einstieg ins Stütztraining, bevor du in Barren oder Ringe investierst.
- Zum Aufwärmen für Handgelenke und Schultern.
Darauf kannst du achten
Gute Griffe stehen rutschfest und kippen nicht weg. Die Handfläche sollte bequem aufliegen, ohne zu drücken. Manche Modelle lassen sich drehen, was den Armen mehr Freiheit gibt, aber Kontrolle verlangt. Wenn du Schmerzen im Handgelenk hast, sprich zuerst mit einer Ärztin oder einem Arzt; dieser Ratgeber ersetzt keine medizinische Beratung.
Wer mehr Auswahl und Höhe möchte, findet passende Barren in unserem Vergleich der Parallettes. Ergänzende Übungen zeigt der Ratgeber Übungen an der Klimmzugstange.
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