Wer im Garten ein Reck oder eine Turnstange aufbaut, muss sie so verankern, dass sie auch bei kräftigem Zug nicht kippt. Eine Bodenhülse löst das Problem: Sie ist ein Rohr, das im Fundament sitzt. Der Pfosten wird hineingesteckt und mit einem Bolzen oder einer Schraube fixiert.
Vorteile der Bodenhülse
- Austauschbar: Der Pfosten lässt sich bei Bedarf entfernen oder ersetzen.
- Weniger Fäulnis: Bei Holzpfosten steht das Holz nicht im Erdreich.
- Genaue Ausrichtung: Die Hülse wird vorab gesetzt und lotrecht ausgerichtet.
So sitzt die Hülse im Fundament
Die Hülse steckt in einem Betonfundament. Die Tiefe, die Größe und die Betonmenge hängen vom Gerät und vom Untergrund ab. Der Hersteller gibt dafür Vorgaben, an die du dich halten solltest. Grundsätzlich muss das Fundament tief genug reichen, um Frost und Zug standzuhalten. Der Beton braucht ausreichend Zeit zum Aushärten, bevor du das Gerät belastest.
Worauf du achten solltest
- Pfosten und Hülse müssen passgenau zueinander passen.
- Die Hülse sollte rostgeschützt oder verzinkt sein.
- Der Untergrund darf nicht aus lockerem Boden bestehen.
- Um das Gerät herum sollte ein freier, weicher Landebereich liegen.
Prüfe vor dem ersten Training, ob alles fest sitzt, und wiederhole die Kontrolle in regelmäßigen Abständen, vor allem nach Frostphasen.
Passende Geräte findest du bei den Outdoor-Klimmzugstangen. Eine Anleitung für Familien bietet der Artikel Turnstange im Garten.
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