Porenbeton, oft auch Gasbeton genannt, ist ein leichter Baustoff mit vielen kleinen Luftporen. Er dämmt gut und lässt sich leicht bearbeiten. Genau diese Eigenschaften machen ihn aber zum schwierigen Untergrund für schwere Lasten wie eine Wandklimmzugstange.
Warum Porenbeton heikel ist
- Der Stein ist weich und bröckelt beim Bohren leicht aus.
- Normale Spreizdübel finden kaum Halt.
- Bei dynamischer Belastung lockert sich die Verankerung eher.
Welche Befestigung kommt infrage?
Geeignet sind nur Dübel, die ausdrücklich für Porenbeton zugelassen sind. Dazu gehören spezielle Porenbetondübel mit großer Gewindefläche und Verbundanker, bei denen ein Mörtel das Bohrloch ausfüllt. Auch dann gilt: Der Hersteller muss die Belastung für Klimmzüge zulassen. Eine Angabe wie „für Regale“ reicht nicht aus. Im Zweifel fragst du den Hersteller der Stange nach einer Freigabe.
Woran du Porenbeton erkennst
Die Wand klingt dumpf, der Bohrstaub ist hell und mehlig, und das Material lässt sich mit einem Nagel anritzen. Wenn du unsicher bist, frage den Vermieter, schau in die Bauunterlagen oder hole eine Fachperson dazu.
Gibt es Alternativen?
Ja. Ein Türrahmen-Modell, ein Power Tower oder ein Freisteher kommen ohne Wandbefestigung aus. Auch Montage an einem tragenden Balken oder einer Stahlplatte kann sinnvoll sein.
Wandmodelle vergleichen wir bei den Wandklimmzugstangen. Wie sich Wand, Tür und Decke unterscheiden, zeigt der Vergleich Türrahmen, Wand und Decke.
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